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Drei Fragen an Heike Gündling: „Endlich sinkt die Zahl der PropTechs“

Im Interview berichtet Heike Gündling, Managing Director Real Estate, über die Notwendigkeit von einheitlichen digitalen Ökosystemen. Die erstmals sinkende Zahl von PropTechs ist für sie ein gutes Zeichen.

Drei Fragen an Heike Gündling: „Endlich sinkt die Zahl der PropTechs“

Frau Gündling, Digitalisierung ist Ihnen ein Herzensanliegen. Bereits vor Ihrer Zeit bei Eucon waren Sie für PropTechs tätig. Wie digital ist die Immobilienwirtschaft in Deutschland heute?

Wir haben hierzulande einige sehr vorbildliche Immobilienunternehmen, die zweifellos als digitale Vorreiter bezeichnet werden können. Diese Marktakteure zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Digitalisierung auf Vorstandsebene ansiedeln und beispielsweise einen Chief Digital Officer (CDO) ernannt haben. Zugleich sind sie gezielte Kooperationen mit digitalen Dienstleistern eingegangen, mit denen sie sowohl Produkte als auch Prozesse umkrempeln. Doch in der Breite ist die deutsche Immobilienwirtschaft noch allzu analog aufgestellt. Hier gilt es noch viel zu tun, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Quelle: Proptech.de

Erstmals ist die Zahl der PropTechs zurückgegangen. Ein Rückschritt für die Branche?

Nein, ganz im Gegenteil. In den vergangenen Jahren sind viele digitale Glücksritter auf den Markt gestoßen. Ihr Ansatz bezog sich in vielen Fällen auf die Digitalisierung eines einzelnen Geschäftsvorgangs, zum Beispiel einer Makler-App. Von diesem Inseldenken müssen wir uns aber nach und nach entfernen. Denn die etablierten Immobilienunternehmen sind einfach nicht bereit, für jeden einzelnen Prozess nach dem passenden Anbieter zu suchen und sich dann wieder um die Implementierung selbst zu kümmern. Anstelle einer immer weiter wachsenden Zahl von PropTechs sehen wir also nun eine Konzentration von Dienstleistern, die Plattformlösungen anbieten. Einzelne Lösungen können dann an der Plattform andocken.

Wie verortet sich Eucon innerhalb der digitalen Dienstleistungslandschaft?

Wir zählen uns zum „Digitalen Mittelstand“ in Deutschland. Mit rund 250 Kunden und 400 Mitarbeitern auf drei Kontinenten – die Mehrzahl davon an unserem Stammsitz in Münster – sind wir breit aufgestellt, um auch komplexe Herausforderungen lösen zu können. In der Automobilbranche zählen wir alle namhaften Hersteller wie Daimler oder BMW ebenso wie die führenden Zulieferer wie ZF, Bosch und Hella zu unserem Kundenkreis. In der Versicherungswirtschaft ist es genauso: Top-Versicherer wie die Allianz, Signal Iduna oder Generali begleiten wir bei ihrer digitalen Transformation. Genau diesen Anspruch verfolgen wir auch für die Immobilienwirtschaft. Mit dem Thema Rechnungsmanagement haben wir einen entscheidenden Ansatzpunkt und „Pain Point“ gefunden, auf dessen Fundament wir weitere Geschäftsprozesse digital umkrempeln können.

Verfasst von Eucon Digital